Was ist das Stereolithographie-Verfahren

Dieses 3D-Druckverfahren wurde von Charles Hull im Jahr 1983 erfunden und nur 3 Jahre später patentiert. Daraufhin wurde das Unternehmen 3D System gegründet um diese Technologie besser vermarkten zu können. Ein Stereolithographie Drucker ist relativ simpel aufgebaut, er verfügt über einen Laser, bewegliche Spiegel, einem Harztank, einem Behälter der mit Harz gefüllt ist, einen Deckel mit UV Schutz, eine Abstreichklinge und einem Druckbett.

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Bei diesem Verfahren wird praktisch ein Objekt aus flüssigem Harz erzeugt, der Laser hat dabei die Aufgabe dass dieser das Harz schichtweise und punktgenau aushärtet. Die Spiegel des Druckers sind beweglich und der Laserstrahl wird über diese Spiegel an die benötigte Stelle gelenkt. Die Stelle wird anschließend ausgehärtet. Den Ablauf der Schritte kann man sich folgendermaßen vorstellen: Zunächst wird ein 3D-Modell mit einer CAD Software oder über einen 3D-Scanner erstellt, optional kann die 3D-Druckvorlage auch heruntergeladen werden. Dann erfolgt das Slicen des 3D-Modells und der Tank wird mit Harz befüllt und der Deckel geschlossen. Nun wird das Stereolithographie-Verfahren gestartet, die Plattform fährt dabei in den mit Harz gefüllten Tank. Die erste Schicht wird anschließend vom Laser ausgehärtet, das Druckbett hebt sich hoch und erzeugt somit die gewünschte Schichtstärke. Der Bereich unterhalb des Objekts wird mit Harz ausgefüllt. Diese Schicht wird durch den Laser ausgehärtet, dieser Vorgang verbindet dann die Schichten. Bei der Stereolithographie wiederholt sich dieser Vorgang Schicht für Schicht, bis anschließend das gewünschte 3D-Objekt fertiggestellt ist. Die Stereolithographie ist ein 3D-Druckverfahren das eine hohe Qualität ohne jegliche Lücken gewährleistet.
Stereolithographie-Drucker werden zur Herstellung hochpräziser Teile mit glatter Oberfläche verwendet. So wird dieses 3D-Druckverfahren zur Herstellung von Prototypen für einfache Funktionstests und bei Modellen die eine hohe Detailtreue fordern eingesetzt. Des Weiteren wird die Stereolithographie auch bei der Kleinserienproduktion von Endprodukten die komplexe Strukturen vorweisen angewendet. In der Medizin können Bohrschablonen für Implantate und Zahnschienen erzeugt werden.
In der heutigen Zeit gibt es bei der Stereolithographie für alle Zwecke das richtige Material. Es gibt speziell funktionelles Kunstharz das hohen Belastungen standhält sowie auch flexibles Material. Mit Glas angereichertes Kunstharz sorgt für eine glattere Oberfläche, hiermit können dünne Wände stabil gedruckt werden. Das belastbare Kunstharz wird zur Herstellung von Prototypen verwendet die großen Belastungen ausgesetzt sind. Des Weiteren gibt es auch noch hitzebeständiges- und gussfähiges Material in der Stereolithographie.
Vorteile: *) Eine hohe Genauigkeit und kaum sichtbare Schichten *) Der Druckprozess erfolgt relativ schnell und große Bauräume sind möglich Nachteile: *) Es handelt sich dabei um ein relativ teures Verfahren *) Die Nachbearbeitung ist meist sehr aufwendig *) Die Materialauswahl ist vergleichsweise klein
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