Selektives Lasersintern - die vielseitigste aller 3D-Drucktechnologien!

Beim selektiven Lasersintern (SLS) bindet ein Laserstrahl, der durch den Computer gesteuert wird, Partikel selektiv im Pulverbett. Das geschieht durch die Erhöhung der Pulvertemperatur. Diese liegt dann über der Glasübergangstemperatur. Benachbarte Partikel fließen dadurch ineinander. Somit werden Stützstrukturen hinfällig. Durch selektives Lasersinternwerden Maschinenkomponenten, Produktionswerkzeuge, Wearables sowie Flugzeugteile hergestellt. Selektives Lasersinternermöglicht es, große, komplexe und funktionale Bauteile bis zu einer Größe von 650 x 330 x 560 mm in einem Stück zu fertigen. Kundenspezifische Einzelteile lassen sich durch dieses 3D-Druckverfahren wirtschaftlich herstellen.

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Die Vorteile dieses 3D-Durckverfahrens liegen vor allem darin, dass keine zusätzlichen Stützstrukturen notwendig sind. Somit eignet sich selektives Lasersintern zur Produktion von sehr komplexen Konstruktionen, beweglichen Teilen und Verbindungsteilen. Besonders vorteilhaft ist selektives Lasersintern für Prototypen, aber auch für Serien komplexer Fertigteile. Da keine schwierigen Konstruktionen für selektives Lasersintern notwendig sind, gestaltet sich dieses rasche 3D-Druckverfahren kostengünstig. Komplexe Gitterkonstruktionen erlauben leichte Konstruktionen.
Für das selektive Lasersintern eignen sich Ultrasint PA6 MF, Polypropylen, PA 2210 FR, PA 2241 FR, PA-GF, PA-AF (mit Aluminium gefüllt) sowie PA 12 (SLS). Ultrasint PA6 MF ist ein chemikalien- und wärmebeständiges Polyamid. Dieses feste Material ist mit Mineralpartikeln gefüllt. Hochgradig belastbar stellt es das ideale Material für die Automobilindustrie dar. Bei PA 2210 FR handelt es sich um ein halogenfreies, flammhemmendes Polyamid. Diese Eigenschaften machen selektives Lasersintern ideal für elektronische und elektrische Geräte sowie für die Luft- und Raumfahrt. Polypropylen zeichnet sich vor allem durch hochgradige Bruchdehnung sowie Robustheit aus. Somit ist dieses Material in vielen verschiedenen Industriezweigen einsetzbar. PA-AF ist eine Mischung aus Polyamide- und Aluminiumpulver. Daher bietet dieses Material für selektives Lasersintern eine Temperaturbeständigkeit bis zu 130 Grad Celsius. Bei PA 12 (SLS) handelt es sich um ein Polyamid, das je nach den gegebenen Bedingungen lebensmittelecht und biokompatibel ist. Daher ist dieses Material für die Lebensmittelbranche sowie bestimmte Labore geeignet. Bei PA-GF handelt es sich um ein Polyamide-Pulver, das mit Glaspartikeln gefüllt ist. Dadurch wird das Material viel wärmebeständiger als Polyamide. PA 2241 FR ist ein flammhemmendes Polyamid und eignet sich somit hervorragend für die Raum- und Luftfahrt. Alle Materialien sind prädestiniert für dieses 3D-Druckverfahren. Die Vorteile durch das selektive Lasersintern ergeben sich durch die unterschiedlichen Eigenschaften.
Selektives Lasersintern ist ein generatives Schichtbauverfahren. Das heißt, dass das Werkstück Schicht für Schicht aufgebaut wird. Die Laserstrahlen ermöglichen die Erzeugung von dreidimensionalen Geometrien. Diese können mit Hinterschneidungen gefertigt werden. Dadurch ereignet sich selektives Lasersintern für alle Prototypen oder Serien, die mit anderen Methoden nicht hergestellt werden können. Großteile können damit allerdings nicht gefertigt werden. Aufgrund der vielen Vorteil wird SLS auch als Schnellverfahren eingesetzt und erfreut sich steigender Beliebtheit.
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