Mit 3D-Printing zum Modellbau – Kreativität ohne Grenzen

Durch 3D-Printing können Sie von Zuhause aus Ihre eigenen 3D-Bauteile entwerfen und produzieren, ganz unabhängig vom Angebot der Modellbau-Hersteller. Damit sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Vorzüge des 3D-Printing-Verfahrens zur Herstellung Ihrer eigenen Bauteile für den Modellbau sind vielseitig. Einerseits ist die Produktion vor Ort und sofort. Sie brauchen weder auf Lieferdienste, noch auf Bestellbestätigungen zu warten. Die Produktion von 3D-Bauteilen ist auch kostengünstiger als der herkömmliche Erwerb von Produkten für den Modellbau. Abgesehen von der nötigen Hardware brauchen Sie nur in Druckmaterial (z. B. Kunststoff) zu investieren. Bei der Produktion ist ihnen große Flexibilität gestattet, da Sie per CAD-Konstruktion das Design beliebig oft überarbeiten können. Auch bereits benutzter Kunststoff lässt sich wiederverwenden, solange das Material nicht mit UV-Strahlen, Lasern oder Bindemitteln in Kontakt gekommen ist.
Um in den autonomen Modellbau einzusteigen, ist der erste Schritt das Design des sogenannten Volumenmodells in digitaler Form Mithilfe eines Computerprogrammes. Der Entwurf beginnt in der Regel mit einem Würfel aus vielen Polygonen als Grundkörper. Jeder einzelne Polygon hat seine eigenen Ecken und sogenannte Vertexpunkte. Sie können nun beliebig die Kanten und Vertexpunkte der Polygone Drehen und Skalieren. Am Ende dieses Schrittes sollte der Würfel idealerweise die rohe Form Ihres gewünschten Modells haben. Nun können Sie die Details in das Modell sculpten. Anschließend können Sie Oberflächentexturen wie Farben, Muster oder Rauheit hinzufügen. Ein wichtiger Tipp ist die Aushöhlung Ihres Modells. Mit einer effizienten Aushöhlung reduzieren Sie das Gewicht und somit das Material um bis zu 75 %. Dadurch sparen Sie an Kunststoff und somit an Produktionskosten.
Wenn Sie mit dem Volumenmodell zufrieden sind, wird der Auftrag an den 3D-Drucker gesendet. Das am weitesten verbreitete Druckverfahren ist die Schmelzschichtung (FDM). Ihre Idee für den Modellbau realisiert sich durch zahlreiche (hunderte bis tausende) überlagende Schichten die Mithilfe eines Binders aneinander haften. Die einzelnen Schichten bestehen dabei aus dem von ihnen ausgewählten Rohstoff. Abgesehen von Kunststoff können auch Pulver, schmelzbare Materialien und diverse andere Flüssigkeiten verwendet werden. Das Material wird in einer Düse erhitzt, bis es flüssig wird. Anschließend wird Ihr Volumenmodell wie beim herkömmlichen Druck in Schichten unterteilt. Der 3D-Printer trägt an bestimmten Stellen der jeweiligen Schicht das flüssige Material auf. Jede Schicht wird einzeln ausgehärtet. Wichtig anzumerken ist, dass das Material nicht sofort aushärtet. Größere 3D-Bauteile für Ihre Modellbau-Projekte brauchen eventuell eine Stützkonstruktion.
Wenn Sie sich mit dem digitalen Entwerfen von Bauteilen vertraut machen, können Sie im Modellbau alles kreieren, was Sie sich vorstellen können. Schmücken Sie Ihre Modellbau-Landschaft mit einzigartigen Details (z. B. Verzierungsteile, Schriftzüge mit persönlicher Bedeutung) oder bauen Sie eine gesamte Stadt Haus für Haus nach.
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